Rollstuhlrennen bei den Paralympics 1980 in Arnheim © imago/Thomas Zimmermann Foto: Thomas Zimmermann

Arnheim springt 1980 für Moskau ein

Die Spiele von 1980 stehen erneut stark im Zeichen der Politik. Nachdem die Sowjetunion kein Interesse an der Austragung der Paralympics gezeigt hat, wird die International Stoke Mandeville Games Federation an der Organisation beteiligt. Den Zuschlag für die Spiele bekommen schließlich die Niederlande. Südafrika und sein Apartheid-Regime stehen wieder im Fokus. Dieses Mal wird dem Land aber die Teilnahme verweigert. Erstmals dabei sind in Arnheim die Cerebral-Bewegungsgestörten.

Siebenmal Gold für Trischa Zorn

Trischa Zorn beginnt ihren paralympischen Siegeszug. Die sehbehinderte Schwimmerin aus den USA gewinnt siebenmal Gold. Einen Weltrekord im Hochsprung stellt der beinamputierte Kanadier Arnold Boldt mit 1,96 m auf. Die bisher erfolgreichste deutsche Paralympikerin ist C. Swanepoel. Sie steigt in Arnheim gleich sechsmal auf das oberste Podest und holt zudem zwei Silbermedaillen. Dabei ist sie im Schwimmen, in der Leichtathletik und im Lawn Bowling erfolgreich. Deutschland sammelt insgesamt 161 Medaillen - davon 67 goldene - und steht auf Rang drei der Nationenwertung hinter den USA und Polen.

Dieses Thema im Programm:

Sportschau live, 19.09.2016, 10.00 Uhr