Die deutschen Beachvolleyballerinnen Kira Walkenhorst (l.) und Laura Ludwig (r.) © dpa Foto: Sebastian Kahnert

Beachvolleyball

Ludwig/Walkenhorst fahren klaren Sieg ein

Die deutschen Beachvollyball-Frauen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst haben im ersten Spiel ihre Medaillenambitionen untermauert. Das deutsche Duo schlug die Ägypterinnen Nada Meawad/Doaa Elghobashy klar in zwei Sätzen. Später in der Nacht zu Montag bezog das zweite deutsche Team, Karla Borger und Britta Büthe, eine Niederlage.

In der Beachvolleyball-Arena an der Copacabana hielten die amtierenden Afrikameisterinnen nur in der Anfangsphase des ersten Satzes mit Ludwig/Walkenhorst mit. Dann setzte sich das variable und präzisere Spiel der Deutschen durch - der erste Durchgang ging mit 21:12 an Laura Ludwig und Kira Walkenhorst.

Auch im zweiten Satz ließen die beiden deutschen Spielerinnen nicht nach. Zwar zeigten die Ägypterinnen in einzelnen Situationen ihr Können, gegen die konzentrierte Vorstellung von Ludwig/Walkenhorst hatten die Gegnerinnen beim 21:15 in Durchgang zwei aber zu keinem Zeitpunkt eine Siegchance.

Ägypterinnen erst 18/19 Jahre alt

Meawad ist mit 18 Jahren die jüngste Spielerin in Rio, Elghobashy ist nur ein Jahr älter. Die echten Herausforderungen warten noch im Turnierverlauf auf die 30-jährige Abwehrspezialistin Ludwig und ihre fünf Jahre jüngere Blockerin Walkenhorst.

"Wir sind fit und im Rhythmus", erklärte Walkenhorst, die in Rio de Janeiro ihre Olympia-Premiere feiert. Für Ludwig ist es nach Platz neun in Peking 2008 und Rang fünf 2012 in London bereits der dritte Olympia-Start. "Wir müssen es hinkriegen, dass wir uns hier bei dem Turnier in den entscheidenden Stunden auf hundert Prozent hochschrauben", sagte Ludwig.

Borger/Büthe ohne Siegchance

Die deutschen Beachvolleyballerinnen Karla Borger (l.) und Britta Büthe im Spiel gegen die Schweiz. © dpa Foto: Sebastian Kahnert

Von Beginn an unter Druck: Karla Borger und Britta Büthe (r.)

Im zweiten Match waren Karla Borger/Britta Büthe von Beginn an unter Druck. Joana Heidrich/Nadine Zumkehr aus der Schweiz setzten sich früh ab. Sowohl das fehlerhafte Aufschlagspiel von Borger/Büthe als auch die starke Blockarbeit der Eidgenossinnen brachte die deutschen Spielerinnen ins Hintertreffen. Besonders die 1,90 Meter große Heidrich zeigte ihre großen Qualitäten am Netz. Schnell wuchs der Abstand auf acht Punkte an. Doch dann stellte das deutsche Duo seine Spielweise um und verkürzte mit neuen Angriffsvarianten den Rückstand. Allerdings dauerte es nur wenige Ballwechsel, bis sich Zumkehr/Heidrich auf die Veränderung bei ihren Gegnerinnen eingestellt hatten. Schnell machten die Schweizerinnen daraufhin den Satz mit 21:12 dicht.

Auszeiten helfen - aber nur kurz

Auch im zweiten Durchgang kein verändertes Bild: Die Schweiz hielt den Druck hoch und zwang das deutsche Team beim Stand von 3:0 zur zweiten Auszeit. Anders als im ersten Durchgang, als die beiden deutschen Spielerinnen ihre Position auf dem Feld getauscht hatten, konnten sich die Schweizerinnen diesmal nicht gut auf den größeren Druck bei den deutschen Aufgaben einstellen. Deutschland hielt bis zum 9:10 mit, wieder setzten sich Zumkehr/Heidrich ab - doch diesmal hielten die DOSB-Starterinnen dagegen. Aber das Aufbäumen half nicht: Auch der zweite Satz ging mit 16:21 an die Schweiz - Matchgewinn für Nadine Zumkehr und Joana Heidrich.

Dieses Thema im Programm:

Sportschau live, 21.08.2016, 07.00 Uhr

Stand: 08.08.16 02:48 Uhr

Medaillenspiegel

Aktueller Medaillenspiegel
Platz Land G S B
1. Flagge USA USA 46 37 38
2. Flagge Großbritannien GBR 27 23 17
3. Flagge Volksrepublik China CHN 26 18 26
4. Flagge Russland RUS 19 18 19
5. Flagge Deutschland GER 17 10 15
6. Flagge Japan JPN 12 8 21
7. Flagge Frankreich FRA 10 18 14
Stand nach 306 von 306 Entscheidungen.

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